Die Band wurde am 4. November 2013 gegründet.

Wir wollen die US-Country-Music und den Südstaaten-Lifestyle verbreiten. Dieses Genre erreicht uns heutzutage leider kaum, denn wenige wissen, wie populär die Country Music in Übersee ist. Diesen Zustand möchten wir verbessern! Aber es ist nicht so einfach. Die Country Music hat das Lagerfeuer-feeling schon längst übertroffen, deshalb müssen professionelle Musiker wie wir her!

Unser Gründungsteam besteht aus 3 Personen der The Rollin' Dice band". Wir können auf Erfolge, nicht nur in Ungarn, sondern in ganz Europa zurückblicken. Chris (Krisztián Timár) hat schon öfters seine Gitarrenkunst unter Beweis gestellt, Alfie (Tamás Gyebnár) unser Schlagzeuger hat schon in mehreren Bands gespielt, VikFlames (Viktor Füle) bringt schon seit 20 Jahren mit seinem Kontrabass und Songwriting Farbe in die Rockabilly und Psychobilly Szene. Er hat die Band zusammengetrommelt und spielt jetzt auch Banjo und Akustikgitarre. Last but not least, Big FatChubby (Csaba Besenyei), Blues und Countrysänger und Mundharmonikaspieler und der Teufelsbassgitarrist Garcia (László Cser) machen die Band komplett.

Zum guten Auftritt reicht aber nicht nur fachliches Können. Wir peppen die Redneck-Kultur mit dem "gewissen Etwas", gewürzt mit viel Humor, auf! Das typische klischeehafte Bild ist Euch sicher bekannt: der Südstaatenprolet in Jeanslatzhose sitzt Banjo spielend im Schaukelstuhl. Er wartet auf den Nachbarn, der gerade ein Reh mit seinem Pickup überfahren hat, und genießt die Freude auf das gemeinsame Grillen und Saufen. - so viel zu unserem humorvollen Zugang. Trotzdem nehmen wir die musikalische Seite ernst und machen auch mit Cowboyboots und -hut kreative und anspruchsvolle klassische Country-Musik, welche halb Amerika liebt - vom Trucker bis zum Biker, von jung bis alt.

Als ob das nicht schon reicht: wir machen aus jedem Song aus jedem anderen Stil eine Country-Version!

Wenn du auf anspruchsvolle Country-, Hillbilly-, Rockabilly und New-Country- Musik stehst, Humor und gute Laune magst, tanzen und Party machen willst, dann bist du richtig bei uns. Dann tritt ein in die REDNECK ROADKILL Welt!

Big Fat Chubby

Chubby wurde am 24. Oktober 1975 in Eger geboren. Mit 15 begann er, Blues und Country Musik zu hören, die sich so stark in sein Herz einschlich, dass er davon nicht mehr loskam. 1997 gründete er seine Blues Band „Pawn Shop“, die immer noch aktiv ist. Seit 2005 spielt er, zusammen mit Sänger und Texter Botond Molnár, unter dem Namen „Salty Dog“, echte Blues Musik und Tom Waits Songs. Er wirkte auch bei den Plattenaufnahmen für das Album „One“ von „Little G. Weevil“ und „Hajtók Dala“ der „Hobo Blues Band“ mit. 2011 war er Produzent und Autor des Albums „Three of Us“ seiner Band „Village Lizards“. Er spielte bis 2007 hauptsächlich Harmonica und sang Blues, doch dann wendete er sich mehr der US-Weiss-Amerikanischen Musik zu. Chubby hörte immer mehr Country und Blugrass Musik und war fasziniert vom virtuosen Spielstil, dem, typisch für Rockabilly, vibrierenden, jodelhaften Gesang und dem einmaligen Südstaaten-Akzent. Er startete seine erste Country Band „Big Fat Chubby & The Swamp Busters“ die unter den Fans der Country Musik immer bekannter wurde. Seit 2013 ist er ständiger Gastmusiker in der Tschechei beim „Petra Bönerová Duo“. Vor einigen Jahren gaben die „Big Fat Chubby & The Swamp Busters“ mit der „The Rollin Dice“ Band ein gemeinsames Konzert, wo Chubby und Garcia auf Flames, Alfie und Chris trafen. Nach der Aftershow-Party unterhielten sie sich bei einigen Drinks und entdeckten viele Gemeinsamkeiten: sie mögen alle die gleiche Musik, haben dieselben musikalischen Ansichten und Lebenseinstellungen. Nach diesem Treffen führten sie ihre eigenen Leben und Shows weiter, aber bald bemerkten sie, dass irgendetwas fehlt: eine neue gemeinsame Band! Im November 2013 gründeten sie „REDNECK ROADKILL“.

 

 

VIK FLAMES

Schon als kleines Kind hatte er den ersten Kontakt mit Rock'n Roll. Dank der Eltern hörte er bereits imKindergarten ungarische und ausländische Bands. Der Vater war ein Hobbysänger und Gitarrist. Damals haben sie die Musik noch mit einem Akai Rekorder aufgenommen. Seine erste Gitarre bekam Viktor mit 10 und lernte darauf seine ersten Buddy Holly songs. Durch seine erste StrayCats Platte veränderte sich plötzlich einiges: er erkannte den Unterschied zwischen Rockabilly und Rock'n Roll. Mit 14 lernte er PéterEgri (aus der "Mystery Gang") kennen und die beiden machten die Rockabilly und Rock'n Roll Clubs unsicher. Bald suchte er nach Härterem und begann, neben Rockabilly, auch Psychobilly zu hören. Als eine Band ihn als Double-Bass Spieler haben wollte, kaufte er sich ein uraltes, gebrauchtes Instrument. Er hat lange darauf geübt und wurde so einer der ersten Psychobilly Musiker in Ungarn. Nach drei Monaten stand er auf der Bühne als Mitglied der "The Tremors". Die Band gab es nur eine Handvoll Konzerte lang, denn bald darauf engagierte ihn die "Vadhajtás" Rockabilly Band als Rhythmusgitarrist. Weil er für die Tremors "zu viel Rockabilly" und für die Vadhajtás "zu viel Psychobilly" war, beschloss er, seinen eigenen musikalischen Weg zu gehen. Von 2001 bis 2003 nahm er sein eigenes Soloalbum als "VikFlamesandtheHumanoids" auf. Er fungierte dabei als Sänger, Rhythmusgitarrist, Double-Bass Spieler und Songwriter und wurde nebenbei von seinen Musikerfreunden im Studio unterstützt. Danach gründete er seine eigene Psychobilly Band, die "Burning Vampires". Nach mehreren Umgestaltungen wurde er Sänger und Double-Bass Spieler. Er brachte 2008 bei German Vampirette Records ein Album mit 6 songs heraus. Währenddessen fand er wieder die Nähe zum Rockabilly, Psychobilly und zur Country Musik und beschloss, zu seinen Wurzeln zurückzukehren. In dieser Zeit entstand die Band "The Rollin' Dice", wo er Double-Bass spielte und die Songs schrieb. Durch seine einzigartige Kreativität und originellen Ideen versucht er, der Rockabilly und Country Music neue Würze zu verleihen. Auf dem Weg zurück zum Country Stil hatte er schließlich die Eingebung "RedneckRoadkill" zu gründen. Er tauschte seinen Kontrabass gegen Banjo und Akustikgitarre ein, schreibt die Songs und ist obendrauf auch der Sänger.

 

 

CHRIS

Krisztian fing schon in der Volksschulzeit mit dem Gitarrespielen an. Zwei Jahre lang lernte er klassische Gitarre. Mit der Zeit änderte sich dann sein Musikstil. Sein Lehrer machte ihn mit Jazz-Standards, Evergreens und zeitgenössischer Popmusik bekannt. Hier lernte er auch seine ersten Rock'n'Roll Songs. Damals folgte er keinem speziellen Stil und spielte alles Querbeet. Nach der Pflichtschule gründete er seine erste Band, die sowohl eigene als auch adaptierte Songs spielte. Während der Proben experimentierte er auch mit anderen Stilen, von Blues bis Hard Rock. In dieser Zeit stand er zum ersten Mal auf großen Bühnen und wurde unter Kollegen und beim Publikum immer bekannter. Mehrere Bands haben das junge Talent als Gitarristen engagiert. Zwei Jahre lang war er Mitglied des Orchesters im National Theater Miskolc und trug zu den Aufführungen von Elisabeth und Jesus Christ Superstar bei. Daneben folgte er auch immer seinen eigenen musikalischen Ambitionen und spielte eine Schlüsselrolle als Akustikgitarrist im "Essence Guitar Trio" und im "Frappé Trio". Ende der 90er-Jahre ließ er die Blues und Rock Musik hinter sich und fing mit Country an. Er erweiterte sein musikalisches Spektrum, vermischte verschiedene Genres und entwickelte seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Schließlich landete er beim Rockabilly: nachdem er eine Brian Setzer DVD von einem guten Freund bekam, wusste er plötzlich, das dies genau der Stil war, wonach er schon 20 Jahre gesucht hatte. Bald darauf begab er sich auf die Suche nach Gleichgesinnten und gründete seine eigene Rockabilly Band. Dann traf er auf "The Rollin' Dice", die einen Gitarristen brauchten. Er konnte sich dort sofort als Profi-Gitarrist einbringen und seine kreativen Ideen verwirklichen. Als begnadeter Songwriter ist er unentbehrlich für die Band. In den Jahren darauf wurde aus Flames, Alfie und ihm ein eingeschweißtes Team. Deshalb nahm er die neue Herausforderung, bei "RedneckRoadkill" einzusteigen, mit Freude an.

 

GARCIA

In jungen Jahren machte er Bekanntschaft mit der Musik. Seine Großeltern spielten jeden Sonntag zu Hause Musik. Sein Opa spielte Geige und die Oma spielte Klavier und sang. Der Familientradition, wonach jeder ein Instrument spielen musste, folgend, spielte er seit seinem 5. Lebensjahr Geige. So lernte er die Grundlagen für seine spätere Karriere in der Klassischen Musik kennen. In der Mittelschule, beeinflusst von Gary Thain, Bassist von Uriah Heep, tauschte er seine Geige mit dem Schlagzeug und dem Bass. Bestärkt wurde er auch durch die Musik von Jaco Pastorius. In der Schulband spielte er Uriah Heep, Black Sabbath, Deep Purple, AC/DC, etc. und ihre eigenen Lieder im selben Stil. Um seine musikalischen Fähigkeiten noch zu verbessern, studierte er Bass in der Erkel Ferenc Musikschule. Während dieser Zeit spielte er in einigen Bands mit nimmt an Amateur Rock und Pop Festivals Teil – mit mehr oder weniger Erfolg. Er spielte in damals bekannten Clubs und Jugendclubs. Inzwischen hatte er geheiratet und legte eine Pause von seinen Live Auftritten ein. Mitte der 90er-Jahre spielte er ständig in verschiedenen Bands (Blues condition, Rockin Chair, Big Fat Chubby & The Swamp Busters, Valami Blues, Blues Life Band). Er wendete sich immer mehr vom Rock in Richtung Blues und Country Musik.

 

 

ALFIE

Wie die meisten Leute seiner Generation, hat er zum ersten Mal Rock and Roll am Plattenspieler seiner Eltern gehört. Später tauchte er in die 50er-Jahre Musik ein, nachdem er den Film „Great Balls of Fire“ über Jerry Lee Lewis‘ Leben und Musik sah. Mit 16 begann er, dank eines guten Freundes, Schlagzeug zu spielen. Weil sie nicht genug Rock’n Roll Musiker finden konnten, gründeten sie eine Ska Band und waren damit ziemlich erfolgreich. Im Jänner 2007 gründete er, zusammen mit zwei Underground Musikern, die „Fridays Rock’n Roll“ Band. Immer stärker packte ihn das Rock’n Roll Feeling und wurde Teil der kleinen aber enthusiastischen ungarischen Rock’n Roll und Rockabilly Szene. Bald schafften sie es, regelmäßig live aufzutreten. Von einem Bekannten erfuhr er über eine neue Rockabilly-Country Band, die damals in Ungarn einmalig war und eine Sängerin hatte. Als er von „The Rollin‘ Dice“ ein Angebot bekam, sagte er natürlich gleich zu. Nach einer Phase von sanften, langsameren Klängen wechselte er bald zum härteren, schnellerem Rockabilly und dem Country Rhythmus. Mit Stolz kann er behaupten, mit den Rollin‘ Dice rasch erfolgreich geworden zu sein und er lässt sich nicht mehr aufhalten, denn für ihn gilt: „Rock’n Roll ist mehr als nur Rhythmus, das ist mein Leben…“ Zusammen mit Flames begann er schon damals, am Projekt „Redneck Roadkill“ zu feilen.